Ratgeber · Unternehmen
IT-Checkliste für kleine Unternehmen – 10 Punkte
Wie gut ist die IT deines Betriebs wirklich aufgestellt? Geh diese zehn Punkte durch – jedes „Nein“ ist ein Risiko, das sich meist mit überschaubarem Aufwand beheben lässt.
Kurz gesagt: Die wichtigsten IT-Grundlagen für KMU sind ein automatisches, getestetes Backup, Mehrfaktor-Authentifizierung für alle Konten, aktuelle Updates, ein Passwort-Manager, getrennte Netzwerke für Gäste und eine Dokumentation, wer welche Zugänge hat.
1. Gibt es ein automatisches Backup – und wurde es getestet?
Nicht nur „wir haben eine externe Festplatte“, sondern: täglich, automatisch, versioniert, mit einer Kopie außer Haus. Und: Wann wurde zuletzt eine Wiederherstellung ausprobiert? Mehr zur Datensicherung.
2. Sind alle Konten mit MFA geschützt?
Gestohlene Passwörter sind die häufigste Einfallstür. Mehrfaktor-Authentifizierung für E-Mail, Microsoft 365, Buchhaltung und Online-Banking verhindert die meisten Übernahmen.
3. Werden Updates automatisch installiert?
Windows, Office, Browser, Router-Firmware, NAS: Veraltete Software ist ein offenes Tor. Updates sollten zentral gesteuert und überwacht werden.
4. Gibt es einen Passwort-Manager?
Zettel am Monitor und „Firmenname2024!“ für alles sind keine Strategie. Ein Passwort-Manager für das Team macht starke, einzigartige Passwörter einfach.
5. Ist Microsoft 365 richtig eingerichtet?
Passende Lizenzen, Sicherheitsstandards aktiviert, Freigaben in SharePoint und OneDrive kontrolliert, ehemalige Mitarbeiter deaktiviert? Hier steckt oft verstecktes Sparpotenzial. Siehe Microsoft 365.
6. Sind Firmen- und Gäste-WLAN getrennt?
Kunden, Lieferanten und private Handys gehören in ein eigenes Gastnetz – getrennt von Kassensystem, Server und Buchhaltung. Mehr unter Netzwerk & WLAN.
7. Werden Laptops zentral verwaltet und verschlüsselt?
Geht ein Laptop in der U-Bahn verloren, sollte er verschlüsselt sein und aus der Ferne gesperrt werden können. Mit Microsoft Intune ist das auch für kleine Firmen machbar.
8. Gibt es eine IT-Dokumentation?
Wer hat welche Zugänge? Wo laufen Domain, Website, E-Mail? Welche Lizenzen gibt es, wann laufen Verträge aus? Ohne Dokumentation wird jeder Ausfall – oder jeder Wechsel des Dienstleisters – teuer.
9. Weiß das Team, wie Phishing aussieht?
Die beste Technik hilft wenig, wenn jemand auf den falschen Link klickt. Eine kurze, verständliche Sensibilisierung ein- bis zweimal im Jahr senkt das Risiko deutlich. Mehr zur IT-Sicherheit.
10. Gibt es einen Notfallplan?
Was passiert, wenn morgen früh alle Dateien verschlüsselt sind? Wer wird angerufen, welche Systeme werden zuerst wiederhergestellt, wo liegen die Zugangsdaten? Eine Seite Papier, vorher geschrieben, spart im Ernstfall Stunden.
Zu viele „Neins“?
Das ist normal – die meisten kleinen Betriebe sind über Jahre gewachsen, die IT einfach mit. Wir machen eine Bestandsaufnahme, priorisieren die Risiken und setzen die Punkte Schritt für Schritt um. Auf Wunsch mit laufender IT-Betreuung – vor Ort in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, per Fernwartung in ganz Österreich.
Häufige Fragen
IT für KMU – kurz beantwortet
Was sind die wichtigsten IT-Maßnahmen für kleine Unternehmen?
Ein automatisches, getestetes Backup mit Kopie außer Haus, Mehrfaktor-Authentifizierung für alle Konten, automatische Updates, ein Passwort-Manager, ein getrenntes Gäste-WLAN und eine aktuelle IT-Dokumentation.
Braucht ein kleines Unternehmen einen IT-Dienstleister?
Nicht zwingend, aber sobald ein IT-Ausfall den Betrieb stoppt, lohnt sich ein externer Partner, der die IT proaktiv betreut, statt nur im Notfall zu reagieren.
Bereit, dein IT-Problem zu lösen?
Unverbindliche Erstberatung – wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden und sagen dir ehrlich, ob & wie wir helfen können.